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Supermodel vs. Fussballgott oder Spätmodel vs. Superzünder

Über sichere Quellen in der Pädiatrie ist mir jetzt folgendes klar: Es gibt einen sicheren Zusammenhang zwischen Supermodels und Spätentwicklern! Allgemein gesprochen gibt die Länge der Beine (na ja und auch Arme) Aufschluss auf den Zeitpunkt der Pubertät. Lange Beine = späte Pubertät. Das ganze hat folgende Ursache: Verschiedene Körperteile wachen in einer bestimmten Reihenfolge. Den Anfang machen die Akren – Hände und Füße („Mensch Junge, du bist doch erst 13 und hast schon Schuhgröße 45. Wo soll das denn noch hinführen…“). Im Anschluss folgt das Längenwachstum durch die langen Röhrenknochen – Arme und Beine. Das funktioniert nur, weil zwischen knöchernem Schaft und gelenknahem Anteil eine „ausbaufähige“ knorpelige Fuge (Epiphysenfugen) bleibt. Mit dem ENDE der Pubertät und somit ausgereifter Produktion von Geschlechtshormonen schließen sich diese Fugen und die langen Röhrenknochen können nicht weiter in die Länge wachsen. Am Ende steht die Wirbelsäule.

Ein Mädchen hat also zum Ende der Pubertät (gekennzeichnet durch das Einsetzen der Menstruation – der Anfang wurde mit der Brustentwicklung bestritten – irgendwo dazwischen liegt das Schamhaarwachstum…) eine ungefähre Wachstumsprognose von weiteren 7 cm. Schlussfolgernd kann man also sagen, dass die Beine der Spätpubertierenden einfach viel mehr Zeit zum Wachsen hatten. Die längsten Beine der Welt zu haben ist also noch ein ganz anderes Eingeständnis!
Das ausgeprägteste Bild zeigen uns eunuchoide Menschen, bei denen nie Geschlechtshormone gebildet werden… Beine bis in den Himmel?!

Und wie es die Natur will, gibt es natürlich auch genau den gegensätzlichen Fall: frühe Pubertät – kurze Beine, weil wenig Zeit. Da erscheinen doch südländische Fußballer ab jetzt für mich in einem ganz anderen Licht. Anbei sei noch erwähnt, dass Menschen im Norden durchschnittlich später pubertieren als Menschen im Süden…

im Oktober 2004

 

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