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"Wie war das noch mal? Rhesus-negativ?"

Neben dem 1900 entdecktem AB0-Blutgruppensystem (Häufigkeiten: A = 44%; B = 13%; AB = 3%; 0 = 40%) wurde 1940 der Rhesusfaktor als 2. Merkmalsystem aufgeklärt. 85% der Menschen  sind Rh-positiv, 15% Rh-negativ.

Rhesus-Inkompatibilität: Ist eine Rh-negative Frau mit einem Rh-positivem Kind (möglich wenn Vater Rh-positiv) schwanger, so kann diese - durch das Eindringen kindlicher Erythrozyten unter der 1. Geburt in ihren Kreislauf - Antikörper gegen Rh-positive Erythrozyten entwickeln. In einer weiteren Schwangerschaft mit einem Rh-

positivem Kind können die in der Mutter vorhandenen Antikörper durch den Blutaustausch über die Placenta zu Komplikationen beim Kind (Morbus haemolyticus fetalis) führen. Bildet die Mutter bereits unter der 1. Schwangerschaft Antikörper aus und gehen diese über die Placenta auf das 1. Kind über, so kommt es beim Neugeborenen zum milderen Bild des Morbus haemolyticus neonatorum.

Zur Prophylaxe dient die Anti-D-Immunprophylaxe. Humanimmunglobulin (Rh-positive Antikörper) werden verabreicht, bewirken ein nagatives Feed back und verhindern so die weitere Produktion von eigenen Antikörpern.

im Oktober 2004

 

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