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„Gib ihr einen Stift und Papier und du weißt sie beschäftigt, glücklich und in einer eigenen Welt.“ Dieser Leitsatz mag wohl von all meinen erzieherisch tätigen Organen gebraucht worden sein – von  meinen Eltern, meinen Omas und Opas, den netten Tanten aus dem Kindergarten, den Kunstlehrerinnen in der Schule. Ob ein Mal-Gen existiert, welches man mir in die Wiege gelegt haben könnte, hat bislang nach meinem Wissen kein brillanter Biologe oder Anatom herausgefunden. Ich meine es müsste eins geben, in naher Verwandtschaft zum Gen für Wohlbefinden. Warum sonst hat mich ein Stift, ein Pinsel, Farbe und Papier seit ich denken kann so beeindruckt und in seinen Bann gezogen.

Ob meine gesammelten Kindergarten-Werke, die so viele Erinnerungen wecken, heute noch als künstlerisch wertvoll anerkannt würden, ist zweifelhaft, aber machen wir einen Sprung in meine Pubertät: Ich war 13 als die Mutter einer Freundin auch eine erzieherische Maßnahme ergriff und uns zwei Möchtegernteenager zu sich an den Küchentisch setze und sagte: „Wir malen Aquarelle.“ Alle Sinne waren meinerseits geschärft, das Wohlbefinden aktiviert und ich akzeptierte hungrig jeden ihrer Ratschläge. Das Ergebnis jenes Tages hing noch mehrere Jahre im Wohnzimmer meiner Eltern. Von da an konnte ich behaupten, malen ist nicht länger eine bloße Beschäftigung, sondern ein herausfordernde Nebentätigkeit.

In dieser Zeit malte ich vermehrt Aquarelle. Später probierte ich alles Mögliche aus. Heute liegen meine Vorlieben beim Zeichnen mit Kuli oder Kohle, daneben immer noch beim Aquarell, den Deckfarben oder Tusche. Neu bzw. wieder entdeckt habe ich für mich den Scherenschnitt, der sich gut mit Wasserfarben kombinieren lässt. Ich fühle mich keinem Stil zugehörig, ich male vielmehr was mir in den Sinn kommt, mit den dazu passenden Materialien…


Susan Voigt

Das erste Aquarell

 

 

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