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Das Wilde Leben (der Uschi Obermaier)

"Die wilden Sechziger: Der Münchner Teenager Uschi Obermaier (Natalia Avelon) verdreht den Männern den Kopf, brüskiert sie aber auch mit ihrem selbstbestimmten Auftreten. Über eine Musikgruppe lernt Uschi die freie Liebe in der legendären Berliner „Kommune 1“ kennen: Sie beginnt eine Beziehung mit dem Kommunarden Rainer Langhans (Matthias Schweighöfer). Schnell merkt sie jedoch, dass die lauthals geforderten neuen Ideale der linken Szene wenig mit der Realität zu tun haben: Der für eigene Seitensprünge immer empfängliche Langhans reagiert eifersüchtig, als sich auch Uschi diese Freiheiten nimmt.

 


 

Uschi steigt zum begehrten Top-Model auf und wird zur Ikone der jungen Generation: Sie erscheint als Cover-Girl auf dem Playboy und dem Stern, und selbst die Superstars dieser Zeit, darunter Mick Jagger (Victor Norén) und Keith Richards (Alexander Scheer), liegen ihr zu Füßen. Der berühmte italienische Produzent Carlo Ponti will sie zum Filmstar machen. Doch Uschi lehnt ab: Die Freiheit ist ihr wichtiger. Selbst in der intensiven Beziehung zu Keith Richards spürt sie bald: Die Kehrseiten des Ruhms, nämlich die Isolation der Stars und die Groupie-Existenz in anonymen Hotelzimmern, lassen sich mit ihrem Lebensentwurf nicht vereinbaren.

Der Afrika-erfahrene Abenteurer Dieter Bockhorn (David Scheller) eröffnet ihr eine neue Welt. Er herrscht als Kneipenwirt auf dem Hamburger Kiez über ein Milieu, in dem Frauen nur nach ihrem Stundenumsatz bewertet werden. Doch in Uschi verliebt Bockhorn sich unsterblich, und er gibt sein bisheriges Leben auf, um mit ihr in einem luxuriös ausgebauten Bus auf Weltreise zu gehen.

Etliche Jahre vagabundieren sie durch Asien und Amerika. Beide sind sehr verliebt – und dennoch lässt sich die unabhängige Uschi nur widerstrebend zu einer exotischen indischen Hochzeitszeremonie überreden.

Sie fanden das Paradies. Niemand vertrieb sie daraus. Sie gingen freiwillig, als sie es nicht mehr ertrugen."

Quelle: http://pdl.warnerbros.com/wbol/de/movies/8mileshigh/flash/teaser.html
 


Walk The Line

"Die Geschichte des jungen Johnny Cash und seiner Aufsehen erregenden Liebe zu June Carter Cash wird von WALK THE LINE wieder zum Leben erweckt. Regie führt James Mangold, der mit Gill Dennis der auf der Grundlage der Cash-Biografien “Man in Black” und “Cash – The Autobiography”auch das Drehbuch schrieb. Der von Cathy Konrad und James Keach produzierte Film entstand in siebenjähriger Vorbereitungszeit in enger Zusammenarbeit mit Johnny Cash und June Carter Cash, die bis zu ihrem Tod 2003 involviert waren."

Quelle: http://www.walktheline-derfilm.de/


 


wer das weisse rauschen sieht
wird sofort wahnsinnig
außer wenn er schon wahnsinnig ist
dann wird er normal
 

Es ist die 17. Frankfurter Psychiatriewoche (15.-26. September 2005) und am Donnerstag zeigt das Filmforum Höchst Hans Weingartner’s „Das weiße Rauschen“. Schauern, Angst, Interesse, Entsetzen, Anteilnahme, Erschrecken, Frohsinn, Verständnis und Verzweiflung streifen mein Gehirn in Form von Gefühlen, haken sich sehr fest oder sind nur flüchtig. Es ist ein Film mit verschiedenen Gesichtern, verschiedenen Meinungen, verschiedener Messages – wie die anschließende Diskussion zeigt.

Lukas (21 Jahre) war „schon immer sensibel“ – wirft Lukas’ Schwester Kati dem Psychiater an den Kopf, der die Diagnose „paranoide Schizophrenie“ stellt. Nachdem der Film sehr „easy“ anläuft – mit einem Hauptdarsteller, der vom Dorf zu seiner Schwester in die Großstadt zieht, um ein Studium zu beginnen – bricht ziemlich rasant das Chaos aus. Was zu erst wie eine Nebenwirkung der auf einer Wiese gekauten Pilze erscheint, macht sich in Gestalt von wirren, plastischen, dokumentierenden und befehlenden Stimmen mehr und mehr in Lukas’ Kopf breit. Er kann nicht flüchten, ihr Herkommen nicht identifizieren, die Realität nicht mehr erkennen, verstrickt sich in Verkennung, Wahn und gibt auf dem ersten Höhepunkt dem „Spring aus dem Fenster“ nach. Therapie. Medikamente. „Ich nehm’ die nicht mehr, die machen meinen Kopf so weich.“ Typischerweise fokussiert sich sein Verfolgungs- und Beziehungswahn auf die Personen, die ihm nahe stehen. Folgende Handgreiflichkeiten, wo doch Zuneigung war und sein sollte, rufen das oben genannte Erschrecken und auch Angst in mir hervor. Es folgt ein „Ich muss ein Exempel statuieren!“ auf einer Eisenbahnbrücke. Kaltes Wasser. „Happy Hippies“ und der Film endet an der Atlantikküste. Beim Blick auf das Mehr: Das Weisse Rauschen. „Game Over“.
 
 Aufklärung lohnt sich: 1%  der Bevölkerung erkrankt an einer Schizophrenie. Das ist einer unter Hundert. Das Haupterkrankungsalter liegt zwischen 18 und 35 Jahren, wobei Frauen im Schnitt 2 Jahre später erkranken als Männer. Ursächlich nimmt man multifaktorielles Geschehen an (perinatale ZNS-Schäden, stukturelle ZNS-Abnormitäten, Dopamin-Überaktivität, psychosoziale Umstände). Auch die genetische Disposition spielt eine erhebliche Rolle. Zwillingsstudien konnten zeigen, dass der eineiige Zwilling eines Schizophrenie-Kranken eine nahezu 50%ige Chance hat, auch an einer Schizophrenie zu erkranken. Symptome sind Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Gedankeneingebung, - entzug und –ausbreitung (als produktive Symptomatik auf der einen Seite) sowie Sprachverarmung, Affektverflachung, Apathie, Anhedonie, Aufmerksamkeitsstörungen (als hemmende Symptomatik auf der anderen Seite). Auftreten und Ausmaße einzelner Symptome variieren und bestimmen verschiedene Subtypen der Schizophrenie. Therapeutisch kommen drei Pfeiler zum Tragen: Pharmakotherapie, Psychotherapie und Soziotherapie. Abschließend zur Prognose: etwa 1/3 lebt rezidivfrei, 1/3 kommt trotz Rezidiven gut zurecht und in etwa 1/3 ist der Verlauf chronisch progredient.
 
 Die Realität ist ein Hirngespinst.


www.frozenangels-derfilm.de
 

 

   

Stand By Me - Das Geheimnis eines Sommers

"I was twelve going on thirteen the first time I saw a dead human being. It happened in the summer of nineteen-fifty-nine. A long time ago. But only if you measure in terms of years. I was living in a small town in Oregon called Castle Rock. There were only 1281 people, but to me it was the whole world..."
sind die ersten Worte in Stephen King’s Geschichte “The Body” aus dem Buch “Different Seasons” (“Die Leiche”/”Frühling, Sommer, Herbst und Tod”). Es ist wie ich finde, eine außergewöhnliche King Geschichte. Es ist eine Abenteuer-Geschichte und sie erzählt mit unheimichem Humor und genügend Drama, wie 4 Freunde, die unterschiedlicher nicht sein können, los gehen, um eine Leiche – einen verunglückten Jungen in ihrem Alter – zu finden. Verfilmt wurde das ganze unter dem Namen „Stand by me“ – nach Ben E. Kings Song, der als Major Theme herhält – von Rob Reiner. Die folgenden Schauspieler verkörpern King’s  Charaktere: Wil Wheaton (*1972) - Gordie Lachance, River Phoenix (1970-1993) - Chris Chambers, Corey Feldman (*1971) - Teddy Duchamp, Jerry O'Connell (*1975) - Vern Tessio
 

Zur besseren Vorstellung:

Gordie: Knock the secret knock! (“Das ist nicht das geheime Klooopfzeichen!”)
Vern: I forget the secret knock, let me in!
G,C,T: Vern!
Vern: Come on you guys, open up! Oh man, you guys are not gonna believe this. This is so boss. Oh man, wait'll you hear this, wait'll you hear this. You won't believe it. It's unbelievable. Let me catch my breath. I ran all the way from my house.
G,C,T: I ran all the way home. Just to say I'm sorry, sorry oh... can't...
Vern: Come on, guys, listen to me. Guys, come on! Okay, forget it. I don't have to tell you nothing.
Chris: Alright, guys, alright. What is it, man?
Vern: Okay, great, you won't believe this sincerely.
G,C,T: I ran all the way home!
Vern: Screw you guys!
Chris: What is it?
Vern: Can you guys camp out tonight? I mean if you tell your folks, we're gonna tent on my back field?
C,G: Yeah.
Chris: I think so. Said my dad's kind of on a mean streak. You know, he's been drinking a lot lately.
Vern: You got to man, sincerely! You won't believe this! Can you, Gordie?
Gordie: Yeah, probably.
Teddy: So what are you pissin' and moaning about, Verno?
Chris: I knock.
Teddy: What! You liar, you ain't got no pat hand. You didn't deal yourself no pat hand!
Chris: Make your draw, shit heap.
Vern: You guys wanna go see a dead body? Well I was under the porch, digging, you know...

Später sehen sie dann so aus: Feldman/O'Connell/Phoenix/Wheaton
 


"...I never had any friends later on like the ones I had when I was twelve. Jesus, does anyone?"

 

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